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Hier entsteht eine Webseite zum Thema Zugang zu amtlichen Informationen.

Die Seite richtet sich vor allem an Kolleginnen und Kollegen aus dem Journalismus, die ermuntert werden sollen, das Recht auf Zugang zu amtlichen Informationen für die journalistische Recherche zu nutzen. Hilfestellung leiste ich dabei gern, denn jede geöffnete Akte ist ein Schatz, jede, die verschlossen bleibt, ist ein Schaden für die in einer Demokratie notwendige Transparenz.

Um es in Abwandlung eines Ausspruches von Egon Erwin Kisch zu sagen: Wer nicht täglich mindestens einen Informationsantrag an eine Behörde stellt, ist kein Journalist.

Ein Artikel zum IFG in der journalistischen Praxis ist im Journalist vom September 2012 erschienen und auf dessen Webseiten nachzulesen [zum Artikel].

Ich habe bereits am ersten Tag der Informationsfreiheit bei den Bundesbehörden, also am 1. Jannuar 2006, meinen ersten Antrag gestellt und seither sind es unzählige geworden. Nicht alle waren erfolgreich, nicht alle erfolgten aus journalistischem Interesse, ein paar wichtige waren doch darunter, etwa jener zu dem Schriftwechsel der EU-Kommissarin Neeli Kroes mit dem frisch geschassten Minister a.D. Karl-Theodor zu Guttenberg (siehe Artikel Wünsch dir was und Guttenbergs Rat ist teuer bei Telepolis und Warum er? bei Spiegel Online) und der zur exklusiven Herausgabe einer Studie über junge Muslime des BMI an die Bild-Zeitung (siehe Die Akten müssen raus in der taz)

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Geplant ist hier eine Übersicht über die Rechtsgrundlagen, die einschlägige Rechtsprechung und eine Sammlung von Anschriften, insbesondere E-Mail-Adressen einzelner Behörden, an welche Anträge auf Informationszugang gestellt werden können. Weiterhin soll eine Sammlung der beliebtesten Ausreden von Behörden folgen, warum Sie ihre Akten unter Verschluss halten. Das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes ist jetzt im siebenten Jahr in Kraft, die Erfahrungen damit sind durchwachsen.

Ich helfe aber auch gern mit meinen Erfahrungen im Einzelfall, schreibt mir einfach eine Mail